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Lachen macht glücklich.Und noch mehr: Regelmäßiges Lachen hat verblüffende Wirkung für Körper und Geist. Experten in der Lachforschung haben herausgefunden:

 

Lachen killt den Schmerz
„Zu diesem Thema gibt es eine ganze Reihe von Studien“, eröffnet Lach-Experte Heiner Uber. „Vor allem gegen chronische Schmerzen, wie etwa Rheuma oder auch Verspannungen  kann Lachen Wunder wirken.“ Der Hintergrund: Lachen aktiviert im Gehirn Endorphine. Diese Botenstoffe setzen eine biochemische Reaktion in Gang.

Lachen senkt den Blutdruck
„Der Blutdruck sinkt durch regelmäßiges Lachen nicht nur für eine kurze Zeitspanne, sondern auf Dauer“, stellt Heiner Uber fest. Neben einigen Studien, die das bereits vermuten ließen, überzeugt vor allem eine Untersuchung von Ilona Papousek, Professorin für Neuropsychologie an der Universität Graz. In ihrer Studie hatten Schlaganfallpatienten, die vier Wochen lang Lach-Yoga trainierten, nachhaltig niedrigere Blutdruckwerte als solche, die wenig lachten.

Lachen schützt vor Diabetes
Erste Untersuchungen weisen darauf hin, dass auch Diabetiker vom Lachen profitieren können. „Bei Patienten wurde beobachtet, dass während ausgiebigen Lachens der Blutzuckerspiegel sinkt“, erklärt Heiner Uber.

Lachen stimuliert Anti-Tumor-Zellen
Aktuelle Forschungen des Neuroimmunologen Lee Berk von der Loma-Linda-Universität Kalifornien geben Hinweise, dass „während des Lachens die Produktion von körpereigenen Killerzellen deutlich ansteigt“, weiß Heiner Uber. Diese Zellen sind maßgeblich an der Bekämpfung von Tumoren beteiligt.

Lachen schützt vor Erkältung
„Im Speichel und im gesamten Hals-Nasen-Rachenraum steigt durch Lachen die Konzentration von Immunglobulin A rapide“, so Lachexperte Heiner Uber. Diese körpereigenen Abwehrstoffe greifen an, was sich dort durch Tröpfcheninfektion ausbreiten und krank machen kann: Bakterien und Viren, die Schnupfen, Husten, Halsweh, Erkältung und Grippe verursachen.

Lachen bringt den Glücks-Kick
Der Botenstoff Dopamin, den Lachen aktiviert, hat eine breite Wirkungspalette. Sie stehen im Zusammenhang mit intensiven Wohlgefühlen, wie sie auch durch guten Sex entstehen. „Der biochemische Effekt dieser Stoffe ist dem von Kokain ähnlich. Allerdings macht Kokain abhängig – ebenso kann man zum Lach-Junkie werden.“ Der große Unterschied: Drogen lassen das Gehirn „vergessen“, wie es selbstständig Dopamine und Endorphine aktivieren kann. Lachen dagegen trainiert und verbessert die Fähigkeit des Gehirns, diese Glücksmoleküle anzukurbeln – und zwar nebenwirkungsfrei.

Lachen vertreibt Stress
Durch negativen Stress, etwa zu viel Druck im Job oder Partnerprobleme, entsteht im Körper das Stresshormon Adrenalin in großer Menge. Es lässt das Herz schneller schlagen, die Gefäße verengen sich, die Durchblutung funktioniert nicht mehr richtig. „Lachen hilft hier, Adrenalin wieder abzubauen“, erklärt Heiner Uber. Positiver Stress, wie Frischverliebte ihn empfinden, unterliegt jedoch nicht diesem negativen Mechanismus. „Hier sorgen Endorphine und Dopamine, so genannte „Glücksboten“ im Gehirn, für ein Schweben, ein High-Gefühl. Das Gleiche passiert durch das Lachen – es aktiviert Glücksstoffe. Lachen wirkt wie Verliebtsein als positiver Stress!“

Laugh your Life. The new way to happiness.